Hatzenbühl hat wieder einige Sitz- und Ruhebänke mehr. In der vergangenen Woche wurden die sechs Bänke, die aus den Erlösen der Weihnachtsmärkte 2014/15 angeschafft wurden, offiziell an die Ortsgemeinde übergeben. Der Gemeinderat hatte der Annahme der Spende bereits vor einiger Zeit zugestimmt. Nachdem nun die Fundamente gegossen und 5 Bänke aufgestellt wurden, konnten diese im Rahmen eines kleinen Umtrunks mit Probesitzen offiziell in Besitz genommen werden.

Insgesamt wurden vom Erlös der Weihnachtsmärkte 2014/15 sechs Bänke erworben, berichtetet Karl Dieter Wünstel, Ortsvorsitzender der CDU, die den Weihnachtsmarkt jedes Jahr als überparteiliche Veranstaltung ausrichtet. Die verbleibende Bank wird im Bereich des Tabakrundweges installiert. Sie soll dort den Besuchern während der Touren als Ruhebank dienen. Der finale Stellplatz wird noch ausgewählt.

Der Hatzenbühler Weihnachtsmarkt blickt mittlerweile auf eine fast 40 jährige Tradition zurück und verfolgt stets auch soziale Ziele. Die Teilnehmer spenden mindestens 10% ihres Erlöses, manche - wie z.B. die Frauengemeinschaft auch deutlich mehr - für einen guten Zweck. Bei den Spendenempfängern wurde trotzdem sehr stark darauf geachtet, dass auch Hatzenbühler Bürgerinnen und Bürger einen Nutzen aus der jeweiligen Zuwendung haben. In der Vergangenheit konnten örtliche Institutionen wie Kindergarten, Grundschule, Malteser, Tagespflegestätte, etc. aber auch das Frauenhaus oder die AIDS-Hilfe in Landau, das Drogentherapiezentrum in Lustadt oder das Kinderhospiz Sterntaler unterstützt werden, so Wünstel.

Ortsbürgermeister Karlheinz Henigin bedankte sich für die Spende bei allen Teilnehmern, Akteuren, Helfern und natürlich auch Besuchern des Weihnachtsmarktes. Er zeigte sich hocherfreut, wie viele positive Rückmeldungen die Aktion bereits gebracht habe, das Interesse an diesen kleinen Inseln der Ruhe sei enorm. Es haben sich mittlerweile auch die ersten Paten gefunden, die – in Abspreche mit der Gemeinde - das direkte Umfeld mit Büschen bepflanzten und sich auch um einen noch zu pflanzenden Baum kümmern werden. Auch eine Form von ehrenamtlichem Engagement, die nur zu begrüßen sei, so Henigin abschließend.