Beim diesjährigen CDU-Südpfalztreffen am vergangenen Freitag in der Landauer Jugendstilfesthalle wurde im Rahmen der Aktion Menschlichkeit das Projekt „Mobile Retter – Kreis Germersheim" ausgezeichnet. Kreisvorsitzender Dr. Thomas Gebhart und Landtagsabgeordneter Martin Brandl zeichneten stellvertretend den Initiator und Leiter des Projekts, Dr. Matthias Wölfel aus Rheinzabern aus.

Die sogenannten Mobilen Retter unterstützen seit einigen Monaten als Ersthelfer den Notarzt-Einsatz im Landkreis Germersheim. Dabei handelt es sich u.a. um zahlreiche ehrenamtlich tätigen Sanitäter, Rettungsassistenten, Krankenschwestern sowie Feuerwehrkräfte, die im Notfall qualifizierte Rettungs- oder Wiederbelebungsmaßnahmen einleiten können bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Durch eine spezielle, innovative Smartphone-App werden die Mobilen Retter, die sich in nächster Nähe zum Notfallort befinden, per GPS geortet und alarmiert und können so schneller als der Rettungsdienst vor Ort sein. Diese wenigen Minuten können im Ernstfall über Leben und Tod entscheiden.

Gemeinsam mit den Asklepios Südpfalzkliniken führte damit der Landkreis Germersheim als erster Landkreis in Rheinland-Pfalz und als zweiter Landkreis bundesweit die lebensrettende Alarmierungs-App „Mobile Retter" ein. Kooperationspartner sind der Kreis Germersheim, die Asklepios Südpfalzkliniken sowie der Verein Mobile Retter e.V. Das Projekt wurde im Landkreis Germersheim durch Matthias Wölfel initiiert und bis heute geleitet. „Gerade in ländlichen Regionen kommt diesem Projekt daher eine große und wichtige Bedeutung zu. Trotz eines gut strukturierten Rettungsdienstes vergehen bis zum Eintreffen der Rettungskräfte oft wertvolle Minuten. Die Mobilen Retter ermöglichen durch ihren außergewöhnlichen Einsatz eine bessere Notfallversorgung und retten Leben", so Martin Brandl und Thomas Gebhart.