Zur aktuellen Debatte über die Einführung einer Wehrpflicht bzw. einer Dienstpflicht erkläre ich Folgendes:  

„Ich spreche mich klar für die Einführung einer allgemeinen Dienstpflicht aus. Es ist gut, dass es in der Union und darüber hinaus über diese Frage nun eine Debatte gibt.

Mein Vorschlag lautet: Der Dienst muss kein ganzes Jahr umfassen, sondern sechs Monate. Der Dienst soll für alle zwischen 18 und 25 verpflichtend sein. Er soll entweder bei der Bundeswehr oder bei einer sozialen Einrichtung in Deutschland oder in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union geleistet werden können. Um diesen Vorschlag umzusetzen, ist das Grundgesetz entsprechend zu ändern.

Warum halte ich ein allgemeines verpflichtendes halbes Jahr für sinnvoll? Weil unser Gemeinwesen darauf angewiesen ist, dass es ein notwendiges Maß an Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit diesem Staat, ebenso wie ein notwendiges Maß an Gemeinsinn gibt. Es gilt, die Bindekräfte in unserer Gesellschaft zu fördern. In einer sich rasend schnell globalisierenden und digitalisierenden Welt gewinnt dieser Aspekt weiter an Bedeutung. Eine allgemeine Dienstpflicht könnte dazu erheblich beitragen.“

Dr. Thomas Gebhart ist Kreisvorsitzender der CDU in Germersheim. Er ist Mitglied des Deutschen Bundestages und Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Gesundheit.

Thomas Gebhart, südpfälzischer Bundestagsabgeordneter, wurde in den CDU-Landesvorstand Rheinland-Pfalz kooptiert.

Gebhart ist seit März Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesgesundheitsminister. „Ich werde mich gerne aktiv an der Arbeit des Landesvorstandes beteiligen.

Ich freue mich, auf dieser Ebene künftig mitzuwirken“, so Gebhart.

„SPD und Grüne tragen klar die politische Verantwortung für die eingetretene Situation hinsichtlich der Rheinbrücke zwischen Wörth und Karlsruhe.“ Das betont einhellig der CDU Kreisvorstand Germersheim. Die CDU hat jahrelang davor gewarnt, dass eine Situation wie in Kürze eintritt: Die Sanierung der bestehende Brücke, bevor eine zweite Rheinbrücke fertiggestellt ist.

Es waren vor allem die rot-grüne Landesregierung in Rheinland-Pfalz und die grün-rote Landesregierung in Baden-Württemberg, die das Verfahren zur zweiten Rheinbrücke massiv gebremst und verzögert haben. Das hat dazu geführt, dass erst vor Kurzem das Planfeststellungsverfahren, das ursprünglich bereits Ende 2011 abgeschlossen sein sollte, beendet wurde.

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