Zu seiner ersten konstituierenden Sitzung hat sich der neugewählte CDU-Kreisvorstand am Dienstag in Knittelsheim zusammengefunden. „In den nächsten Wochen steht für uns die Vorbereitung der Kommunalwahlen im Vordergrund“, sagte der Kreisvorsitzende Dr. Thomas Gebhart. Dem südpfälzischen Bundestagsabgeordneten ist es ein wichtiges Anliegen, „den Kreis Germersheim weiter fit für die Zukunft zu machen“.   

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Dazu gehöre beispielsweise auch, den Prozess der Digitalisierung so zu gestalten, dass er den Menschen vor Ort unmittelbar nutze. „Eine konkrete Maßnahme hierzu ist, dass wir unsere Schulen entsprechend ausrüsten wollen“, sagte Gebhart. Martin Brandl betont, dass dies insbesondere für die Berufsbildende Schule gilt: „Mit sogenannten Smart-factories in den berufsbildenden Schulen können wir sowohl für die Auszubildenden, für den Mittelstand und auch für die Bevölkerung ein Angebot entwickeln, das auf der Höhe der Zeit die aktuellen Entwicklungen vermittelt.“

Der Kreisvorsitzende rief zudem „alle Leute, die im Zuge der Kommunalwahlen und auch darüber hinaus sich für ihre Heimat einbringen wollen“, auf, sich gerne zu melden. „Als Volkspartei der Mitte freuen wir uns über alle Interessierten, die sich hier bei uns in der CDU engagieren möchten“, so Gebhart.      

Der südpfälzische Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär Dr. Thomas Gebhart wurde beim Kreisparteitag in Wörth am vergangenen Freitag mit überwältigender Mehrheit erneut zum Vorsitzenden des CDU Kreisverbandes Germersheim gewählt.

Gebhart erhielt in geheimer Wahl fast 99 Prozent der Stimmen. 120 stimmberechtigte Mitglieder waren anwesend. Thomas Gebhart warb dafür, sich bei der Kommunalwahl im kommenden Frühjahr aktiv zu engagieren. „Es geht darum, unsere wunderbare Region weiter fit zu machen für die Zukunft.“

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Zur aktuellen Debatte über die Einführung einer Wehrpflicht bzw. einer Dienstpflicht erkläre ich Folgendes:  

„Ich spreche mich klar für die Einführung einer allgemeinen Dienstpflicht aus. Es ist gut, dass es in der Union und darüber hinaus über diese Frage nun eine Debatte gibt.

Mein Vorschlag lautet: Der Dienst muss kein ganzes Jahr umfassen, sondern sechs Monate. Der Dienst soll für alle zwischen 18 und 25 verpflichtend sein. Er soll entweder bei der Bundeswehr oder bei einer sozialen Einrichtung in Deutschland oder in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union geleistet werden können. Um diesen Vorschlag umzusetzen, ist das Grundgesetz entsprechend zu ändern.

Warum halte ich ein allgemeines verpflichtendes halbes Jahr für sinnvoll? Weil unser Gemeinwesen darauf angewiesen ist, dass es ein notwendiges Maß an Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit diesem Staat, ebenso wie ein notwendiges Maß an Gemeinsinn gibt. Es gilt, die Bindekräfte in unserer Gesellschaft zu fördern. In einer sich rasend schnell globalisierenden und digitalisierenden Welt gewinnt dieser Aspekt weiter an Bedeutung. Eine allgemeine Dienstpflicht könnte dazu erheblich beitragen.“

Dr. Thomas Gebhart ist Kreisvorsitzender der CDU in Germersheim. Er ist Mitglied des Deutschen Bundestages und Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Gesundheit.

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